Auf dem Chassezac
4. Kanutour Chassezac Brücke bei Vompdes - (Ruoms)

Heute scheint schon wieder die Sonne. Fürs Morgenessen zügeln wir unsern Esstisch vom Schatten in die Sonne.
Nach einer kurzen Diskussion entscheiden wir uns den Chassezac unter die Kanus zu nehmen.
Wir deponieren Pauls Velo bei der Brücke von XY und fahren Richtung Les Vans. In Les Vans kaufen wir den Proviant für das Mittagessen ein. Auf diese Tour nehmen wir feine französische Wurst, Paté nach Grosmutterart, Schafskäse, Oliven, Melonen und Brot mit.
Bei der Brücke von Vompdes halten wir an und finden eine gute Einbootstelle. Den Bus drürfen wir beim lokalen Vermieter Chassezac Canoe stehen lassen. Wir beschliessen, dass heute alle im Solokanadier fahren. So kommt Rolf in den Genuss seiner ersten Solofahrt. Auf den ersten Kilometern fliesst der Chassezac gemütlich dahin. Bald kommen jedoch erste schwierigere Stellen, diese meistern jeodch alle mit Bravour.
Eingangs der Chassezac-Schlucht machen wir an einem wunderschönen Platz Mittagspause.
In der Schlucht, treffen wir mit Ausnahme von zwei unterspühlten Felsen, auf keine Schwierigkeiten.
Bald stellen wir fest, dass der Chassezac schön, wenn nicht sogar noch schöner als die Ardéche ist. Cornelia meint, das ist die schönste Kanutour meines Lebens. Niemand widerspricht.
Gegen Schluss der Schlucht treffen wir auf das Labyrinth des Chassezac. Hier hat sich der Fluss wirklich labyrinthähnlich durch eine Felsplatte gefressen. Die Durchfahrt ist nicht offensichtlich. Dani und Paul wagen sich vor und finden einen Weg. Die beiden lotsen den Rest der Gruppe druch diese unübersichtliche Stelle.
Nach einer ca. 30 Minütigen Fahrt erreichen wir unsere Ausbootstelle, die Brücke bei
Paul schwingt sich aufs Velo und fährt zurück, um den Bus zu holen. Andrea und Rolf bleiben bei der Brücke. Cornelia, Dani und ich entschliessen uns die 11 Kilometer bis zum Zeltplatz auch noch zu fahren. Dank gutem Wind und flotter Strömung erreichen wir die Ardèche und den Zeltplatz in ca. eineinhalb Stunden. Der Fluss führt uns durch endlose Auenwälder. Diese Strecke ist auch absolut lohnenswert.
Andrea, Cornelia und Paul kochen einen genial guten Gemüse-/Fleischeintopf mit Kalbfleisch, Kartoffeln, Rüebli, Frühlingszwiebeln, Zwiebeln, Zucchetti, Peperoni, Cherrytomaten, Koriander und Rahm. Sie schmecken den Eintopf mit Rotwein ab. Der gute Rotwein aus der Region passt wunderbar.
Zum Dessert gibt es Marronimousse, Iles flotants und Crepes von Cornelia. Dazu servieren wir Kaffee oder Tee.
Satt und müde legen wir uns um halb zwölf ins Zelt und schlafen gleich ein.

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