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- Endlich - die Kanusaison hat begonnen!
- Die
Rhein-Tour
In sechs Tagen von Neuhausen - Basel
- Die Laufen
Stromschnellen am Hochrhein
- Muotathaler Wetterschmöcker
Wetterprognosen für den Sommer 2005
- WWF Riverwatch
Die Schweizer Flüsse sind bedroht
- Baden in Flüssen
Daten zur Wasserqualität einiger Schweizer Flüsse
- Big Jump am 17. Juli
Baden für lebendige Flüsse
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Endlich - die Kanusaison hat begonnen!
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Der Winter war lang, doch seit zirka sechs Wochen sind wir wieder
auf den Flüssen unterwegs. Saisonbeginn war der Kanukurs Ende
April in Versam. Bei sommerlichen Temperaturen waren die drei Tage
auf dem Vorderrhein für alle
TeilnehmerInnen ein voller Erfolg. Die Wochenendtour und die gleich
darauf folgende sechstägige Tour auf dem Doubs im Jura fanden
bei tollem Wetter und dem idealsten Wasserstand seit Jahren statt.
Auch von den mehreren Tagestouren auf Sitter, Thur und Rhein können
wir nur Positives melden.
Übrigens, gemäss Karl Reichmuth, Steinbockjäger, von
den Muotathalern Wetterpropheten wird der Sommer 2005 sehr gut. Mehr
zu den Langzeitprognosen dieser unkonventionellen "Profi-Meteorologen"
in diesem Newsletter.
Also dann, vielleicht bis bald auf oder an einem Fluss. Wir haben
auf fast allen längeren Touren noch freie Plätze und für
Tagestouren auf den Flüssen der Schweiz gibt es noch freie Tage
im Juni, Juli und August. |
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Ein
Teil unserer Flotte am Rhein bei Rheinau. |
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Die Rhein-Tour
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Vom 25. - 30. Juli steht zum ersten Mal die Rhein-Tour auf dem Programm.
Diese Tour führt uns in sechs Tagesetappen von Schaffhausen /
Neuhausen bis Basel. Wir befahren und kennen die Teilstrecken auf
dem Rhein schon seit Jahren, aber alle an einem Stück in einer
Tour, das ist eine Premiere.
Die Höhepunkte dieser Reise sind unter anderem: Der Start unterhalb
des Rheinfalls, das Kloster Rheinau, die Städtchen Eglisau, Kaiserstuhl,
Zurzach, Laufenburg, Säckingen und Rheinfelden, der Koblenzer
Laufen, die letzte Stromschnelle am Hochrhein, die Schleusen in Augst
und Birsfelden, die Natur am Rhein und zum Schluss die spektakuläre
Fahrt durch Basel bis vor die Mittlere Rheinbrücke.
Auf der Rhein-Tour hat es noch freie Plätze. Wer kommt noch mit?
http://www.trango.ch/rhein_tour.htm
Mehr Infos zu unseren
Kanutouren und Kanuferien in der Schweiz:
http://www.trango.ch/angebote
Rhein-Tour 25. - 30. Juli 2005
Aare-Tour 1. - 6. August 2005
Zweitagestour Reuss 13./14. August 2005
Aare-Tour 5. - 10. September 2005
Kanukurs auf der Vorderrhein 16. - 18. Sept. 2005 |
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Die Laufen am Hochrhein
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Auf der Rhein-Tour befahren den Koblenzer Laufen. Wir haben uns gefragt
woher
die Bezeichnung Laufen für diese Stromschnelle kommt.
Mit Laufen, Lauffen oder Louffen wurden
seit jeher und zum Teil bis heute Stromschnellen und andere Flusshindernisse
wie Wasserfälle, bezeichnet.
Städtenamen wie Laufenburg am Rhein, Laufen an der Birs, Lauffen
am Neckar in Deutschland haben ihren Ursprung in der Lage der Städte
an einer Stromschnelle. Die Bezeichnung Laufen kommt vermutlich
daher, dass das Wasser in einer
Stromschnelle schnell fliesst, mit anderen Worten, es läuft
schnell.
Auf unserer Rhein-Tour lernen wir die
drei Laufen des Hochrheins kennen. Beim Start sehen wir den Rheinfall.
Dieser hiess früher auch Oberer Laufen. Der Name des Schlosses
Laufen auf der linken Seite des Rheinfalls erinnert heute noch daran.
Am dritten Tag befahren wir den Mittleren, den Koblenzer- oder Ettikoner
Laufen, wie er in Deutschland genannt wird. Der Koblenzer Laufen
ist ein zirka 600m langer welliger Abschnitt. In der Mitte des Flusses
befindet sich ein Felsrücken. Je nach Wasserstand entstehen
hier mehr oder weniger hohe Wellen, welche jedoch ohne Probleme
mit Kanus befahren werden können.
Im Mittelalter war der Hochrhein auch oberhalb von Rheinfelden eine
wichtige Wasserstrasse. Segelschiffe und Weidlinge transportierten
Waren und Personen flussauf- und abwärts. Die Laufen waren
grosse Hindernisse für die Schiffsleute. Je nach Stromschnelle
mussten die Waren auf Karren umgeladen werden und die Schiffe wurden
leer durch die Stromschnellen gezogen oder
gefahren. Der Laufen beim Städtchen Laufenburg war besonders
gefürchtet. Hier verengte sich der Rhein auf nur noch 12 Meter
und das Gefälle betrug auf der kurzen Strecke rund 10 Meter.
Ganze Berufsgruppen, die Laufenknechte und
-Karrer, lebten davon den Schiffsleuten durch diesen schwierigen
Abschnitt zu helfen. Die Schiffe wurden oberhalb oder unterhalb
des Laufens entladen und dann leer mit Hilfe von Seilen durch die
Schnellen geführt oder gezogen. Beim Bau des
Kraftwerkes Laufenburg von 1906 - 1914 wurden 300'000m3 Fels in
der Schlucht weggesprengt. Die Teile des Laufens, welche nach den
Sprengungen noch da waren, sind danach im 10m hohen Rückstau
des Kraftwerks versunken. Heute lässt sich die Schlucht vom
Kanu aus nur noch erahnen. Die Fahrt durch Laufenburg ist unproblematisch
und wird nur durch das unterhalb des Städchens liegende Wehr
des Kraftwerkes erschwert.
Mit den vom Kraftwerk zur Verfügung gestellten Kanuwagen und
dem Schiffslift ist das Umtragen dieses künstlichen Laufens
im Gegensatz zu früher mühelos.
Weitere Infos und Bilder zu den Laufen:
Rheinfall
http://www.rheinfall.ch
Gemälde von Gustav Schönleber
des Laufenburger Laufens aus dem Jahr 1908
von www.zum.de (Zentrale für Unterrichtsmedien)
http://www.zum.de/Faecher/G/BW
Fotografien des Laufenburger Laufens
von www.zum.de (Zentrale für Unterrichtsmedien)
http://www.zum.de/Faecher/G/BW
http://www.zum.de/Faecher/G/BW |
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Der
Rhein bei Laufenburg heute |
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Muotathaler Wetterschmöcker
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Seit über 250 Jahren werden im Muotathal, im Innerschwyzer Hinterland,
Langzeitwetterprognosen gemacht. Heute sind es sechs Bergler mit Berufsbezeichnungen,
wie Steinbockjäger, Wettermissionar, Muser (Mäusejäger),
Tannzäpfler, Sandstrahler und Geissdädi (Geissenvater),
die Wildtiere, Ameisen,
Winde, Pflanzen und Wasserquellen beobachten. Mit Hilfe dieser Informationen
erstellen sie Wetterprognosen für das Sommer- oder das Winterhalbjahr
mit einer erstaunlichen Trefferquote. Die Wetterschmöcker veröffentlichen
ihre Vorhersagen an den zwei Generalversammlungen ihres Vereins. An
diesen Versammlungen wird der Prophet mit der besten Trefferquote
für das vergangene Halbjahr zum
"Wetterkönig" ernannt.
Im April wurden die Prognosen für den Sommer 2005 veröffentlicht.
Um es kurz zu machen fünf der sechs sehen für diesen Sommer
in der Schweiz ziemlich schwarz.
Nur einer, Karl Reichmuth sieht für diesen Sommer gutes Wetter
kommen. Seine Prognose lautet in etwa so: Juni
1. - 10. veränderliches Wetter, 10. - 25. warm und die letzten
3 - 5 Tage schön.
Juli
1. - 15. heiss mit Gewitter und Hagel, 15. - 20. trüb mit Regen,
20. - 31.
wechselhaft.
August
1. - 15. schönes Badewetter, 15. - 31. fifty-fifty schöne
und veränderliche Tage.
Bei Martin Horat, dem statistisch besten
Wetterpropheten, er war schon zehn Mal
Wetterkönig, sieht die Prognose für diesen Sommer recht
düster aus. Kurz zusammengefasst, der Juni ist schön,
der Juli bis am 12. auch noch schön und dann gibt bis Ende
August, Regen und in den Bergen auch Schnee.
Wer die kurzweiligen Prognosen dieser
Wissenschaftler im Original lesen möchte,
findet sie unter:
http://www.muotathal.ch/wetterschmoecker |
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WWF Riverwatch
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Langsam aber sicher kommt wieder Bewegung in die Bestrebungen unsere
Flüsse zu schützen. Seit Anfang Jahr läuft das WWF-Projekt
Riverwatch. Das Projekt richtet sich an Personen, welche freiwillig
ein Jahr lang einen Fluss beobachten und
positive und negative Veränderungen dem WWF melden. Mit dem so
gewonnen Datenmaterial möchte sich die Umweltorganisation besser
für
die Flüsse engagieren. Die Angaben der Riverwatcher helfen, den
Druck auf die Behörden die Politiker zu erhöhen und so den
Schutz und die Renaturierung unserer Bäche und Flüsse voran
zu treiben. Über 200 Personen haben sich bis jetzt gemeldet.
Unter anderem auch wir von Trango. Wir sind für ein Jahr Götti,
eines unserer Lieblingsflüsse in der Ostschweiz, der Sitter.
Wer mitmachen will, findet Infos zu Riverwatch und den Flüssen,
welche noch eine Riverwatcherin oder einen Riverwatcher suchen, unter:
http://www.wwf.ch/riverwatch |
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Baden in Flüssen - Daten
zur Wasserqualität
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haben lange hin und her überlegt, ob wir diese Informationen
in den Newsletter aufnehmen sollen. In einer Untersuchung der Zeitschrift
Gesundheitstipp (damals noch Pulstipp) vom letzten Sommer kommen einige
Flüsse, auf denen auch Trango Kanutouren anbietet, sehr schlecht
weg. Am Ende des Werweissens sind wir zum Schluss gekommen, dass sich
nur etwas ändern kann, wenn die Missstände bekannt sind.
Also dann, hier sind die zum Teil alarmierenden
Ergebnisse. An den folgenden
Flüssen und Orten ist das Baden empfehlenswert und bedenkenlos:
Limmat in Zürich, oberer Letten
Rhein bei Diessenhofen im Thurgau
Sense bei der Ruchmülibrücke im Kanton Bern
Aare in Bern, Marzili
Aare bei Biberstein im Kanton, Aargau
An diesen Orten und Flüssen ist
das Baden nicht empfehlenswert:
Rhein bei Rheinfelden
Rhein in Basel
Thur bei Andelfingen
Birs bei Basel
Reuss bei Mellingen
Die Reuss war der mit Bakterien und Viren
verseuchteste Fluss in diesem Test. Bei Mellingen wurden 1900 Kolibakterien
pro Deziliter und sogar Salmonellen gefunden, zum Vergleich im Rhein
bei Diessenhofen wurden nur 20 Kolibakterien pro Dezliliter und
keine Salmonellen gefunden. Die Wasserqualität der Reuss ist
ein Skandal vor allem wenn man weiss, dass die Kläranlagen
in Root und Emmen an 94 bzw. 104 Tagen im Jahr die Abwasser unter
anderem auch der Stadt Luzern
ungeklärt in die Reuss einleiteten.
Homepage der Zeitschrift Gesundheitstipp
http://www.gesundheitstipp.ch |
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Baden
in der Reuss bei Sulz |
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Big Jump
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Am Sonntag 17. Juli findet zum ersten Mal der sogenannte Big Jump
statt. Dieser europäische Flussbadetag heisst im Untertitel "Baden
für lebendige Flüsse".
Um 14.00 Uhr springen überall in Europa Leute zum Baden in die
Flüsse. Die Organisatoren vom European Rivers Network möchten
mit dieser Aktion auf die immer noch grosse Gefährdung der Flüsse
aufmerksam machen.
An der Elbe, dem Rhein und der Donau sind Veranstaltungen geplant.
In der Schweiz wird sicher in Zürich "gejumped". Natürlich
könnt ihr an diesem Sonntag um 14.00 Uhr auch in den Bach bei
euch um die Ecke springen. Wir von Trango sind sicher irgendwo mit
dem Kanu unterwegs und "jumpen" auch. Ready, Set, Go!
Infos zum Big Jump gibt es hier:
http://www.rivernet.org/bigjump
So das war sie - die achte Flaschenpost.
Vielleicht bis bald. Eine gute Zeit und immer eine Handbreite Wasser
unter dem Kiel wünschen dir
Dominik Schläpfer und Petra Janetschek
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Trango Eventagentur
CH-9000 St. Gallen
Brühlbleichestrasse 2 Tel +41 71 244 45 23 aktiv@trango.ch
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